das zehnernötli

... eine halbe Geschichte mit offenem Ausgang

 

Neulich entdeckte ich unter grauem Restschnee am Strassenrand ein gelb-oranges Stück Papier. Beim näheren Betrachten erkannte ich, dass es eine Zehnfrankennote war. Erfreut über den unerwarteten Geldsegen faltete ich den Schein klein und steckte ihn mir in die Gesäßtasche. Es gab noch dies und das zu erledigen und ich vergass das Intermezzo.

 

Der Fund kam erst ein paar Tage später nach der Jeanswäsche beim Entleeren der Waschmaschine wieder zum Vorschein und mir ins Bewusstsein. Ich fischte die Note aus der Trommel, entfaltete sie und war überrascht, dass sie den Buntwaschgang völlig heil überstanden hatte. Der Schweizer Franken macht seinem Namen als robuste Währung alle Ehre.

 

Das Nötli (kleine Geldnote) baumelt nun seither an der Wäscheleine. Ich belasse es, um mich daran zu erinnern, dass einem immer wieder mal unverhofft etwas zufallen kann. Auch bis mir etwas Originelles einfällt, was ich damit machen möchte.

 

Gerade eben hatte ich die Idee:

 

Ich spiele Dir Leser den Ball zu.

Lass mich als Geschichtensammlerin einfach die Frage in die Runde werfen:

 

Und jetzt?

Was würdest du mit zehn Franken machen?

Gib meiner Geschichte einen pfiffigen Schluss!

 

Ideen bitte gerne:

kontakt@rose-marie-gasser-rist.com